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Witch Hunter – Virginia Boecker

Allgemeines:
Titel: Witch Hunter
Autor: Virginia Boecker
Artikelnummer: 978-3-423-76135-2
Preis: 17,95 € [D] 18,50€ [A]
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: dtv
Gelesen vom 05.03.2017 bis 08.03.2017

Witch Hunter 1.jpg
dtv Junior

Inhalt:
Elisabeth ist 16 und Hexenjägerin. Zusammen mit ihrem besten Freund Caleb ist es ihre Aufgabe Anglia von magischen Kreaturen zu befreien, denn Magie ist per Gesetz verboten und wird durch die Elite der Hexenjäger bekämpft.
Dann gerät jedoch alles aus den Fugen und Elisabeth wird wegen des Besitzes von Kräutern erwischt, als Hexe zum Tode verurteilt und vom meist gesuchten und mächtigsten Magier ganz Anglias, Nicholas Perevil, aus dem Gefängnis befreit.
Plötzlich spielt Elisabeth eine entscheidende Rolle im Machtkampf zwischen den Magiern und den Hexenjägern, welche das Land von Magie befreien wollen.
Nun ist es an ihr herauszufinden, auf welcher Seite sie stehen will, wem kann sie vertrauen und was ist das Richtige?

Meine Meinung:
Zu Beginn des Buches war ich sehr überrascht. Es machte den Eindruck, dass dieser Roman aus der Sicht der „Bösen“ erzählt wird. Der Fokus liegt am Anfang auf den Hexenjägern, welche durch ihre Aufgabe die Magie aus Anglia zu vertreiben Familien auseinanderreißen und Unschuldige auf den Scheiterhaufen bringen.
Zudem bahnt sich in den ersten drei Kapiteln eine unglaublich übertriebene und schmalzige Liebesgeschichte an, sodass ich zu Beginn wirklich sehr skeptisch war. Einerseits war ich mir unsicher, ob ich mich auf eine Geschichte aus der Sicht der „Bösen“ einlassen könnte und andererseits war ich mir sicher, dass mir ein solch banales Liebesdrama nicht gefallen würde.
Im Allgemeinen gefiel mir Virginia Boeckers Schreibstil gut. Das Buch ließ sich flüssig lesen, war ansprechend geschrieben, aber er zeichnete sich nicht durch einen besonderen Schreibstil aus, wie zum Beispiel der Isabel Abedis.
Als sich dann die Geschichte jedoch nach und nach entwickelt und entfaltet hat, konnte ich komplett in das Buch und die Geschichte eintauchen.  Im Endeffekt wurde ich von einer weiteren, für mich nicht offensichtlichen Liebesgeschichte, welche nicht im Vordergrund stand und somit den eigentlichen Verlauf der Geschichte nicht beeinflusst oder gestört hat, positiv überrascht.
Das große Finale am Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen. Es ging mir einfach alles ein bisschen zu schnell und es war ein bisschen diffus. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass diese Schlüsselszene nur für Verwirrung gesorgt hat und nicht klar erzählt wurde.

Fazit:  
Mir hat das Buch von Virginia Boecker jedoch gut gefallen. Trotz mancher Dinge, die mich gestört oder mir nicht gefallen haben kann ich das Buch definitiv empfehlen. Ich möchte auch unbedingt den zweiten Teil lesen und habe ihn mir bereits bei der Onleihe Hessen vorgemerkt.
Daher vergebe ich 3,5 von 5 Herzen. :-):
3, 5 Herz

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