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Die Sturmschwester – Lucinda Riley

Allgemeines:
Titel: Die Sturmschwester – Band 2
Autor: Lucinda Riley
ISBN: 978-3-442-31395-2
Preis: 19,99 € [D]  20,60 € [A]  26,90 CHF
Seitenzahl: 576 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Gelesen vom 31.05.2017 bis zum 17.06.2017

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Random House

Inhalt:
Ally ist eine von sechs Schwestern, die von Pa Salt als Baby adoptiert und nach „Atlantis“ gebracht wurden. Hier haben sie auf dem märchenhaften Anwesen am Genfer See eine behütete und glückliche Kindheit verbracht. Ally liebt sowohl die Musik, als auch das Wasser und hat als Profiseglerin auf zahlreichen riskanten Regatten ihren Mut bewiesen. Als Pa Salt plötzlich stirbt, hinterlässt er jedem seiner Töchter rätselhafte Hinweise auf ihre Herkunft und Wurzeln. Ally geht ihrem Hinweis, der Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, nach einem weiteren Schicksalsschlag auf den Grund. Auf ihrer Suche beginnt Ally das Land und die Leute zu lieben. Als sie dann auf den Violinisten Thom trifft, der ihr auf unerklärliche Weise von Beginn an sehr vertraut war, beginnt sie zu begreifen, dass ihre Liebe zur Musik einen besonderen Ursprung hat…

Der Augenblick ist das Einzige, was wir haben.

Meine Meinung:
Wie im ersten Band wird das Buch hauptsächlich aus der Sicht von Ally geschrieben. Zusätzlich taucht man jedoch wieder in eine völlig neue Welt ein, hier in eine Geschichte des 19. Jahrhunderts in Norwegen. Ich liebe es, wie Lucinda Riley es schafft zwei Geschichten so ineinander zu verflechten, dass keine der beiden langweilig ist und sie fast zu einer einzigen verschmelzen.
Zu Beginn erlebt man die Geschehnisse um Pa Salts Tod, die man bereits aus Maias Sicht erlebt hat, erneut. Hier hatte ich befürchtet, dass es einen langweilen würde, was aber nicht geschah. Im Gegenteil, es war besonders interessant und Dinge, die im ersten Band noch unklar, vielleicht sogar mysteriös waren, wurden hier teilweise aufgeklärt.
Während der Geschichte muss Ally mehr als nur einen Verlust ertragen und teilweise befürchtet man, dass sie sich und ihre mutige Persönlichkeit dadurch verliert. Dieser Teil des Buches konnte mich nicht so sehr fesseln und ich habe nur auf eine Besserung gehofft. Nach einer Weile hat diese Besserung tatsächlich stattgefunden und man konnte Ally dabei begleiten, wie sie ihre Ängste, Sorgen und alten selbst auferlegten Fesseln ablegt und überwindet.
Auch hier hat Lucinda Riley das Ende wieder so gestaltet, dass man mit angehaltenem Atem einfach nur gehofft hat, dass es noch weiter geht und das Buch noch nicht zu Ende ist.

Fazit:
Ebenso wie das erste Buch, war ich von diesem sehr begeistert. Ich liebe es einfach gleich in zwei völlig verschiedene Geschichten und Welten einzutauchen und Lucinda Riley schafft das, für mich, auf eine unglaublich gute Art und Weise! Daher werde ich auf jeden Fall demnächst auch den dritten Band lesen!
Trotzdem war ich hier nicht so überzeugt wie beim ersten Band und muss daher ein wenig abziehen, vergebe aber trotzdem 4,5 von 5 Herzen! 🙂
45-herz

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Ein Kommentar zu „Die Sturmschwester – Lucinda Riley

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